
|
|
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
| 1 |
Worin besteht der Unterschied zwischen der Grippe und der Vogelgrippe ? |
Die Grippe Grippe oder Influenza ist eine häufig auftretende akute Erkrankung der Atemwege. Sie wird durch eine Vielzahl von Grippeerregern ausgelöst, die für die jährlichen Epidemien verantwortlich sind. Einige wichtige Daten: - Bei den jährlich auftretenden Epidemien erkranken zwischen 5 und 15 % der Bevölkerung an Infektionen der oberen Atemwege. Nur bei Risikogruppen (ältere, chronisch kranke Personen) kommt es zur Einweisung ins Krankenhaus oder zu Todesfällen. Obgleich es schwierig ist, hier verlässliche Zahlen zu bekommen, geht man davon aus, dass diese jährlichen Epidemien weltweit bei drei bis fünf Millionen Betroffenen zu schweren Erkrankungen und bei 250.000 bis 500.000 Erkrankten zum Tode führen.
- Grippe wird durch drei Arten von Viren ausgelöst: A, B and C.
- Grippesymptome sind unspezifisch und können insbesondere bei Personen über 65 und bei Kindern unter einem Jahr zu Komplikationen führen.
- Die beste Vorsorgemaßnahme gegen diese Grippe ist die Grippeimpfung. Achtzig Prozent der auf den Grippevirus zurückzuführenden Todesfälle können verhindert werden. Weiterhin können 50 % der Krankenhauseinweisungen vermieden werden.
Von den drei Virenarten kommt nur der Virus A beim Menschen sowie bei Enten, Gänsen, Truthähnen, Hühnern, Schweinen, Pferden und anderen Tieren vor. Die Viren B und C kommen ausschließlich beim Menschen vor. Nur der Influenza-A-Virus kann eine Pandemie auslösen. Im 20. Jahrhundert hat es drei große Pandemien gegeben: in den Jahren 1918-1919, 1957 und 1968. Grippesymptome sind unspezifisch, können aber manchmal zu schwerwiegenden Komplikationen führen, wie z.B. Atemwegsinfektionen oder chronischen Erkrankungen der Lunge, Herzleiden, Funktionsstörungen der Nieren oder Erkrankungen des Stoffwechsels. Die Impfung wird als die beste Vorsorgemaßnahme gegen die Grippe erachtet und wird jedes Jahr vor der Grippesaison empfohlen. Die Zusammensetzung des Impfstoffes hängt vom Virus ab, der mit großer Wahrscheinlichkeit für die Epidemie verantwortlich sein wird. Die Impfung hat nur wenige unerwünschte Nebenwirkungen. Die Antikörper sind durchschnittlich zwei Wochen nach der Impfung feststellbar und bleiben mehrere Monate danach aktiv. Drei Medikamente können zur Bekämpfung der Grippe verabreicht werden: Amantadine (Mantadix), Zanamivir (Relenza) und Oseltamavir (Tamiflu). Diese Medikamente gelten zwar nicht als Alternativen zur Impfung, aber sie können möglicherweise in gewissen Fällen zur Ergänzung gegeben werden. Die Vogelgrippe Die Vogelgrippe, die auch als Geflügelpest bezeichnet wird, ist eine ansteckende Erkrankung, die vom Influenza-A-Virus ausgelöst wird, das nur Vögel befällt. Es kommt überall auf der Welt vor. Experten gehen davon aus, dass alle Vögel an dieser Infektion erkranken können, wobei jedoch einige Arten resistenter sind als andere. Einige wichtige Daten: - Fünfzehn Virus-Subtypen sind bei Vögeln bekannt.
- Bislang sind alle hoch pathogenen Ausbrüche von der Gruppe A und den Subtypen H5 und H7 verursacht worden.
- Wildlebende Wasservögel (insbesondere Wildenten) scheinen die natürliche Quelle des Virus zu sein – denn diese sind die virus-resistentesten Vogelarten.
- Geflügelbestände sind jedoch besonders anfällig und können daher sehr schnell von einer sich schnell ausbreitenden tödlichen Epidemie betroffen werden.
- Der Kontakt zwischen diese zwei Vogelgruppen ist häufig die Ursache der Epidemien.
Das Influenze-A-Virus findet sich in beiden Grippearten (menschliche Grippe sowie Vogelgrippe), ist genetisch instabil und mutiert laufend. Aus diesem Grund ist es gut angepasst, um das Immunsystem des (menschlichen oder tierischen) Wirts abzuwehren. Wenn das genetische Material der beiden Influenza-A-Viren einschließlich der Subtypen ausgetauscht, vermischt oder neu sortiert wird, entsteht ein neuer Virus-Subtyp, der sich von den beiden „Elternviren“ unterscheidet. Ein Beispiel dafür ist der Subtyp H, der epidemiologisch besonders wichtig ist, da er die Fähigkeit des Virus kontrolliert, sich an Zellen zu binden und in diese einzudringen, wo sich das Virus dann vermehrt. Der Subtyp N steuert dann die Freisetzung des neu gebildeten Virus aus der Zelle.
|
 |
 |
|
 |
| 2 |
Kann die Vogelgrippe auf den Menschen übertragen werden ? |
Das Virus kann nicht leicht von Vögeln auf den Menschen übertragen werden. Die Kontamination erfolgt durch die Luft und verursacht nur nach längerem und wiederholtem Kontakt mit den Sekreten oder Fäkalien von infizierten Tieren entweder durch direktem oder indirektem Kontakt (Oberflächen bzw. Hände werden von Fäkalien verunreinigt) eine Erkrankung. In den vergangenen Jahren hat die Geflügelpest oder Vogelgrippe in mehreren Fällen zur Infektion des Menschen geführt, die manchmal sehr heftig verlief, aber es kam zu keiner Übertragung des Virus vom Menschen auf den Menschen. - 1997 – Hongkong, Subtyp H5N1: Der erste Fall einer Infektion beim Menschen, die als Vogelgrippe bezeichnet wurde. Es erkrankten zwanzig Personen und sieben starben. Die Erkrankung der Menschen fand zeitgleich mit einer Vogelgrippe-Epidemie im Geflügelbestand in Hongkong statt. Das Virus wurde durch den engen Kontakt der Menschen mit den lebenden infizierten Vögeln übertragen. In nur drei Tagen wurden eineinhalb Millionen Vögel getötet, was zum Ende der Epidemie führte.
- 2003 – Niederlande, Subtyp H7N7: 80 Personen infiziert, 1 Toter. Alle infizierten Personen hatten auf einer Geflügelfarm gearbeitet.
- 2004 – November 2005 – Asien (8 Länder), Subtyp H5N5: 132 Personen infiziert und 68 Tote. Es stellt sich heraus, dass dieser Subtyp vom Tier auf den Menschen übertragen werden kann. Eine Übertragung dieses Subtyps des Vogelgrippevirus vom Menschen auf den Menschen ist nicht beobachtet worden.
|
 |
 |
|
 |
| 3 |
Was verursacht eine Pandemie ? |
Bevor eine Pandemie beim Menschen entsteht, zirkuliert das Grippevirus zuerst in der Tierwelt. Dies wird als Epizootie oder epizootische Erkrankung bezeichnet. Das entsprechende Virus ist für den Menschen nicht sehr ansteckend. In der Regel werden Vögel - insbesondere Hausvögel - von dieser tierischen Epidemie betroffen. Wegen der andauernden Nähe zu ihren Vögeln sind deshalb die Geflügelbauern die einzigen, die dem Virus ausgesetzt sind, wobei die Ansteckung eher durch den Verdauungstrakt als über die Atemwege erfolgt. Wenn sich gleichzeitig Jahreszeit bedingt das menschliche Grippevirus ausbreitet, kann sich aus den zwei Virustypen aufgrund der verwandtschaftlichen Nähe ein neues Virus bilden, indem sich die genetischen Informationen verschmelzen. Dies passiert selten, findet jedoch statistisch gesehen drei oder viermal in jedem Jahrhundert statt. Wenn dies jedoch geschieht, ist die Konsequenz aufgrund der neuen Struktur des äußerst ansteckenden Virus für den Menschen sehr ernst zunehmen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass eine Pandemie entsteht, wenn die folgenden Bedingungen zutreffen: - ein neuer Subtyp des Influenza-Virus entsteht
- dieses Virus infiziert Menschen
- dieses Virus verbreitet sich erfolgreich und kontinuierlich von Mensch zu Mensch.
Alle Bedingungen für den Ausbruch einer Pandemie durch den H5N1 Subtyp sind also mit einer Ausnahme gegeben: die erfolgreiche und kontinuierliche Übertragung des Virus vom Menschen auf den Menschen. Das Risiko, dass das H5N1 Virus diese Fähigkeit bekommt, besteht so lange, wie sich Menschen anstecken können. Die Möglichkeit einer Ansteckung bleibt so lange erhalten, wie das Virus sich bei Vögeln ausbreiten kann - dies kann sich noch einige Jahre hinziehen. Das Virus kann die Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch durch zwei grundsätzliche Mechanismen verbessern. Erstens ist dies durch eine „Neusortierung“ möglich, wobei das genetische Material zwischen dem menschlichen und dem vom Vogel stammenden Virus mit dem Menschen oder das Schwein als Wirt ausgetauscht wird. Diese Neusortierung könnte zu einem pandemisch übertragbaren Virus führen. In diesem Fall erkranken viele Menschen auf einmal und das Virus breitet sich explosionsartig aus. Der zweite Mechanismus besteht in einem eher schrittweisen Prozess der adaptiven Mutation, wobei sich die Fähigkeit des Virus sich an menschliche Zellen zu binden über Folgeinfektionen des Menschen gefördert wird. Diese adaptive Mutation mit nachgewiesenen Fällen einer Übertragung von Mensch zu Mensch würde der Welt möglicherweise Zeit geben, Abwehrmaßnahmen zu finden. Quellen: Weltgesundheitsorganisation
und Dr. Olivier Cha, Medizinischer Direktor, Mondial Assistance France, November 2005
|
 |
 |
|
 |
| 4 |
Behandlung bei Infektion mit H5N1 |
Impfstoffe, die gegen einen sich pandemisch-ausbreitenden Virus wirksam sind, gibt es noch nicht. Die Impfstoffe werden jedes Jahr für die Jahreszeit bedingte Grippe hergestellt, aber schützen nicht gegen sich pandemisch-ausbreitende Influenza. Obgleich man in mehreren Ländern dabei ist, Impfstoffe gegen das Virus H5N1 zu entwickeln, ist kein Impfstoff für die Großproduktion vorhanden. Auch geht man davon aus, dass Impfstoffe flächendeckend erst mehrere Monate nach dem Ausbrechen einer Pandemie zur Verfügung stehen werden. Die gegenwärtige Produktionskapazität weltweit wird die erwartete Nachfrage während einer Pandemie bei weitem nicht decken können. Da der Impfstoff genau auf dem sich pandemisch-ausbreitenden Virus angepasst werden muss, kann die Großproduktion erst beginnen, wenn sich ein neues Virus gebildet hat. Einige klinische Versuche werden jetzt durchgeführt, um festzustellen, ob Testimpfstoffe vollen Schutz und ob andere Zusammensetzungen möglicherweise die Anzahl der benötigten Antigene verringern können, damit die Produktionskapazität erhöht werden kann. Quelle: Weltgesundheitsorganisation |
 |
 |
|
 |
| 5 |
Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) |
Allgemeine Alarmstufe: Die Pandemie-Alarmstufe der Weltgesundheitsorganisation bleibt auf Phase 3. Ein neuer Influenza-Virus lässt Menschen erkranken, aber es breitet sich nicht leicht und kontinuierlich aus. - Eine Reisebeschränkung in die betroffenen Länder wird von der WHO nicht empfohlen.
- Reihenuntersuchungen der Reisenden aus den betroffenen Ländern wird von der WHO nicht empfohlen.
- Die WHO teilt mit, dass es nicht notwendig ist, dass sich Reisende gegen Grippe impfen lassen, wenn sie in Länder reisen, die von der Vogelgrippe betroffen sind. Die Impfung ist nicht gegen den Virus-Subtyp H5N1 wirksam. Die Impfung ist jedoch wirksam, wenn sich die Reisenden gegen die "menschliche" Grippe schützen wollen.
Ratschläge für Reisende, die sich in kontaminierten Regionen aufhalten: - Vermeiden Sie Geflügelmärkte, Tiermärkte, Farmen, Hahnenkämpfe und Vogelparks in kontaminierte Regionen.
- Essen Sie Geflügel nur, wenn alle Teile bei 70° C zubereitet wurden. Es gibt bisher keinen Hinweis darauf, dass sich Personen durch den Verzehr richtig gekochten Geflügels oder von Geflügelteilen angesteckt haben.
- Vermeiden Sie den Kontakt mit Oberflächen oder Objekten, die durch Tiersekrete oder Fäkalien verunreinigt wurden.
- Essen Sie keine rohen oder ungekochten Lebensmittel (Geflügel sowie Produkt, die auf Eier basieren).
- Kaufen Sie keine Tiere aus kontaminierten Gebieten oder bringen Sie diese mit nach Hause. Dies gilt insbesondere für Zier- oder Zuchtvögel.
- Waschen Sie Ihre Hände häufig mit Seife und Wasser oder mit Desinfektionslösung.
Empfehlungen für die Bevölkerung in Ländern, die einen Ausbruch der Vogelgrippe miterleben: - Treffen Sie Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere beim Schlachten.
- Achten Sie auf Fieber oder Atembeschwerden bei Personen, die eventuell mit dem Virus in Kontakt gekommen sein könnten. Die ersten Anzeichen für eine Ansteckung mit dem H5N1-Virus sind einer Reihe anderer Atembeschwerden ähnlich.
- Vermeiden Sie jeden Kontakt mit toten Zugvögeln oder Wildvögeln, die Anzeichen einer Erkrankung zeigen.
- Vermeiden Sie direkten Kontakt mit infizierten Vögeln oder Oberflächen und Objekte, die durch Fäkalien oder Sekrete verunreinigt wurden. Das größte Risiko besteht beim Schlachten, Rupfen, Zerteilen und Vorbereiten des Geflügels.
Länder entlang der Zugwege sollten auf Anzeichen für eine Erkrankung des heimischen Wildes und der Hausvögel achten. Vor kurzem meint man festgestellt zu haben, dass es möglich ist, dass einige Zugvögel jetzt das H5N1-Virus in seiner höchst pathogenen Form verbreiten. Maßnahmen im Fall einer Epidemie in einer Geflügelfarm
Wenn in einer Geflügelfarm eine Epidemie ausbricht, können folgende Maßnahmen zur Ausrottung ergriffen werden: - Quarantäne aller erkrankten Tiere.
- Tötung aller infizierten oder potentiell befallenen Tiere.
- Strikte Überwachung aller Transporte zwischen den Farmen.
- Impfung aller Personen, die mit den Vögeln in Kontakt gekommen sind (um einen Genaustausch zu vermeiden).
- Es ist sicherzustellen, dass Personen, die die Vögel schlachten, Schutzvorrichtungen tragen und antivirale Prophylaxe betreiben.
- Schnelle Durchführung strikter epidemiologischer Untersuchungen in enger Zusammenarbeit mit den medizinischen und veterinärmedizinischen Diensten, sobald verdächtige Fälle auftreten.
- Lesen Sie die neuesten Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation bei Reisen in Gebiete, die von der H5N1-Vogelgrippe betroffen sind.
- Das Netzwerk an Überwachungslaboratorien ist auszubauen.
|
 |
 |
|
 |
| 6 |
Glossar |
- Antivirale Medizin: Hierbei handelt es sich um ein Molekül, welches auf eines der Oberflächenproteine wirkt und das Virus daran hindert, sich zu replizieren. Gegenwärtig gibt es drei Moleküle auf dem Markt. Das am weitesten verbreitete ist Oseltarmavir (Handelsname: Tamiflu*). Aufgrund der sehr wenigen Nebenwirkungen ist dies eine wirksame Arznei, die zur Vorbeugung, aber auch sehr wirksam bei einer Erkrankung verabreicht werden kann. Die Wirksamkeit hängt davon, dass sie innerhalb der ersten Stunden nach Auftreten der Grippesymptome verabreicht wird. Wenn jedoch mehr als 48 Stunden nach den ersten klinischen Anzeichen vergangen sind, ist das Molekül im Grunde genommen unwirksam.
- Endemie: Ständiges Vorkommen in einer Region oder in einer Gemeinschaft; eine bestimmte Erkrankung, die ständig oder in regelmäßigen Abständen erscheint.
- Epidemie: Eine plötzlich entstehende und sich rasch ausbreitende ansteckende Erkrankung in einer Region, wo sie endemisch ist, oder wo sie in einer zuvor verschonten Gemeinschaft wütet.
- Epidemiologie: Das wissenschaftliche Studium der Entwicklung, der Verbreitung und der bestimmenden Faktoren verschiedener Gesundheitszustände und Erkrankungen in menschlichen Gruppen und Populationen mit Hauptaugenmerk auf Präventivmedizin und öffentliches Gesundheitswesen. Die deskriptive Epidemiologie beschreibt die geographische, zeitliche und soziale Verbreitung, wogegen die erklärende Epidemiologie die Ursachen der Gesundheitsprobleme untersucht, die die deskriptive Epidemiologie deutlich festgestellt hat.
- Epizootie: Eine Erkrankung, die eine große Anzahl an Tieren der gleichen Spezies oder verschiedener Spezies zur gleichen Zeit in einer bestimmten Region oder eines geographischen Bereichs befällt.
- Grippesyndrom: Eine Reihe von Anzeichen, die grundsätzlich Anlass dazu geben, dass es sich um eine Grippe handelt.
- Infektionssyndrom: Eine Reihe von Anzeichen, die grundsätzlich Anlass dazu geben, dass es sich um eine mikrobielle Erkrankung handelt.
- Morbidität: Der Zustand der Erkrankung.
- Morbiditätsrate: Die Anzahl der erkrankten Personen oder die Gesamtheit der Erkrankungen, die in einer definierten Bevölkerungsgruppe während eines definierten Zeitraumes auftreten.
- Mortalität: Ein Kollektivum, mit dem die Anzahl der Menschen bezeichnet wird, die an der gleichen Erkrankung gestorben sind.
- Mortalitätsrate: Die Gesamtzahl der verzeichneten Todesfälle in einem bestimmten Zeitraum in einer definierten Bevölkerungsgruppe.
- Pandemie: Eine Abart der Epidemie, die sich über einen ganzen Kontinent erstreckt oder sogar die Menschheit betrifft.
- Serologie: Eine Untersuchungsmethode, die nach Antikörper sucht, die unser Immunsystem erzeugt, um Antigene oder fremde krankmachende Agenten abzuwehren. Ein positiver serologischer Grippetest bedeutet, dass die Person mit dem Grippevirus in Kontakt war und Immunität dagegen durch gezielt auf das Virus wirkende Antikörper aufgebaut hat.
- Symptom: Ein klinisches Anzeichen, wie z.B. Fieber.
- Syndrom: Eine Reihe von Symptomen (oder Anzeichen), die eine persönliche klinische Eigenart beschreibt, ohne dabei notwendigerweise die Ursache zu definieren./P>
|
 |
 |
|
 |
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
|